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Flirten am Arbeitsplatz

Flirten am Arbeitsplatz - Kennenlernen im Büru Die meiste Zeit des Tages verbringen wir am Arbeitsplatz. Diese Möglichkeit sollten Singles nicht ungenutzt lassen. Quelle: © Microgen – stock.adobe.com

Neben den Möglichkeiten, den zukünftigen Partner oder die zukünftige Partnerin bei der Ausübung gemeinsamer Hobbies oder Freizeitaktivitäten mehr oder minder zufällig kennenzulernen, ihm oder ihr beim Einkaufen über den Weg zu laufen oder ganz gezielt Online-Partnerportale zu bemühen, gibt es noch einen wichtigen Lebensbereich, dem die meisten von uns einen Großteil ihrer Zeit widmen: die Arbeit. Welche Vorteile und welche möglichen Fallstricke mit dem Kennenlernen auf der Arbeit verbunden sind, das möchten wir hier näher beleuchten.

Arbeit ist sicher nicht gleich Arbeit und es ist ein Unterschied, ob Sie in einem Großunternehmen mit vielen verschiedenen Abteilungen oder in einem Kleinstunternehmen mit nur wenigen Mitarbeitern beschäftigt sind.

Kennenlernen in einem Großunternehmen

Arbeiten Sie in einer Firma mit mehreren Hundert oder gar Tausend Mitarbeitern, haben Sie grundsätzlich gute Chancen öfter neue Menschen aus anderen Abteilungen kennenzulernen. So zum Beispiel beim täglichen Weg vom Parkplatz in die Firma oder mittags beim Gang in die Kantine. Das sind quasi „natürliche“ Begebenheiten, die sich für ein nettes Lächeln, einen kurzen Plausch über scheinbar Belangloses – etwa die Parkplatzsituation oder die Unpünktlichkeit der Öffentlichen – oder für ein zugerufenes „Ich wünsche dir einen guten Appetit“ anbieten. Läuft Ihnen Ihr Schwarm öfter über den Weg, trauen Sie sich ihm oder ihr eine gemeinsame Tasse Kaffee nach Feierabend oder eine Erfrischung im nahegelegenen Biergarten vorzuschlagen.

Gute Möglichkeiten bieten sich außerdem, wenn Sie direkten Kontakt mit Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern anderer Abteilungen, beispielsweise der EDV, haben. Anlass dazu kann die Installation eines neuen Betriebssystems sein, Wartungs- oder Erfassungsarbeiten vor Ort oder der Austausch des Druckers. Sachfragen können hier den Weg zu etwas persönlicheren Fragen ebnen, etwa nach Freizeitmöglichkeiten vor Ort. Nutzen Sie ein solches Gespräch und machen Sie einen Vorschlag für ein Treffen nach Feierabend – vielleicht zu einem gemeinsamen Abendessen.

Gibt es in Ihrer Abteilung turnusmäßige Personalwechsel, wie z.B. durch Rotationen im Krankenhausbetrieb, haben Sie automatisch die Gelegenheit, neue Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Hier bietet der Einstand des oder der „Neuen“ die Möglichkeit, sich vorzustellen und miteinander in Gespräch zu kommen. Dabei ergeben sich vielleicht gemeinsame Interessen oder Hobbies, die der Anknüpfungspunkt für weitere Gespräche – und den Vorschlag, sich demnächst einmal entspannt nach Feierabend treffen – sein können.

… und in einem kleinen Betrieb

Arbeiten Sie in einem kleinen Betrieb, vielleicht einem Familienunternehmen, das neben dem Chef nur wenige Angestellte umfasst, bieten sich andere Flirtstrategien an als in einem Großunternehmen. Hier sollten Sie eher die externen Kontakte in den Blick nehmen – und zwar sowohl die direkten als auch die weniger unmittelbaren. So könnten Ihnen ein sympathischer Lieferant oder ein zuvorkommender Techniker aufgefallen sein, die regelmäßig in Ihre Firma kommen und die sich bestimmt über eine Tasse Kaffee in Verbindung mit einer netten Unterhaltung freuen. Daraus kann mit etwas Glück und wenn die Sympathie beiderseitig ist, eine Verabredung zu einem gemeinsamen Abendessen werden. Etwas schwieriger gestalten könnte sich die Anbahnung eines Kontaktes, den man bislang nur vom Telefon kannte. Zum Beispiel die freundliche Sachbearbeiterin, die schon mehrfach „Unmögliches möglich gemacht“ hat. Über ein Dankeschön in Form einer Einladung auf Kaffee und Kuchen wird sie sich bestimmt freuen.

Was Sie beim Flirten am Arbeitsplatz beachten sollten

Grundsätzlich unterscheidet sich ein Kennenlernen auf der Arbeit von einer gezielten Suche per Kontaktanzeige oder auf einem Online-Portal, denn Sie wissen nicht, ob Sie es bei Ihrem Gegenüber tatsächlich mit einem Single zu tun haben und ob er oder sie gerade bereit für ein Kennenlernen ist. Deshalb müssen Sie grundsätzlich damit rechnen, auf Ihren Vorschlag zu einer gemeinsamen Unternehmung einen Korb zu bekommen, etwa mit den Worten „Das ist ein netter Vorschlag, aber ich bin sehr glücklich mit meinem Lebensgefährten“. Auch wenn sich das wie ein echter Tiefschlag anfühlt, seien Sie stolz auf Ihren Mut und froh, ein klares Zeichen erhalten zu haben. So können Sie Ihre Fühler gezielt in andere Richtungen ausstrecken.

Kommt es zu einem Date, so haben Sie die Chance einander besser kennenzulernen. Ob daraus ein netter Abend oder eine Begegnung wird, die den Beginn einer neuen Liebe einleitet, das wird sich zeigen. Haben Sie den Wunsch, Ihre Verabredung wieder zu sehen, schlagen Sie ihm oder ihr ein weiteres Treffen vor. Entdecken Sie die gemeinsame Leidenschaft fürs Kino, dann gibt es bestimmt einen Film, den Sie beide in naher Zukunft sehen möchten. Sind Sie kunstinteressiert, dann gibt es vielleicht eine interessante Ausstellungseröffnung, die Sie für einen gemeinsamen Besuch vorschlagen können.

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